Preisänderungen deiner Lieferanten pflegst du einmal ein, nicht siebenhundertmal.

Ein Lieferant erhöht die Preise und jemand pflegt tagelang Listen nach. Hunderte Zeilen, jede von Hand. Währenddessen gibst du Kunden Preise heraus, von denen du nicht sicher weißt, ob sie noch stimmen.
Ein Lieferant erhöht, und jemand tippt hunderte Zeilen von Hand nach.
Während gepflegt wird, läuft der Betrieb weiter — und du gibst Preise heraus, die vielleicht von gestern sind.
Du hast nicht zu viele Preise. Du hast zu wenige Regeln. Der Hersteller gibt nur einen Teil wirklich vor — der Rest ergibt sich aus Aufschlägen, Staffeln und Umrechnungen, die in jemandes Kopf existieren, aber nirgends aufgeschrieben sind.
Ich trenne die echten Vorgaben von dem, was sich daraus ableiten lässt, und schreibe die Ableitungen als sichtbare Regeln auf. Du pflegst nur noch die Vorgaben, den Rest rechnet das System. Jede Regel ist einsehbar und überschreibbar.
Ein Bruchteil der Eingaben, weniger Tippfehler und aktuelle Preise, wenn der Kunde fragt. Deine Kalkulation bleibt dein Betriebsgeheimnis und bleibt bei dir.
Meine Kalkulation ist Betriebsgeheimnis. Sie bleibt bei dir und geht nirgendwohin.
Bei uns hat jeder Lieferant eine andere Logik. Genau deshalb sehe ich sie mir einzeln an, bevor wir etwas bauen.
Was, wenn eine Ableitung nicht stimmt? Jede Regel ist sichtbar und überschreibbar. Du behältst die Hoheit über deine Preise.
Schick mir eine Preisliste und sag mir, wie du daraus deine Verkaufspreise bildest. Ich zeige dir, welcher Teil davon eine Regel ist und nicht Handarbeit. Ich melde mich innerhalb von 24 Stunden persönlich.
