Zwei Minuten einsprechen — der Rest schreibt und sortiert sich selbst.

Nach dem Termin im Auto weißt du noch alles. Im Büro drei Stunden später nur noch die Hälfte. Und aufgeschrieben wird es dann meist gar nicht — also lebt die Vereinbarung nur in deinem Kopf, bis sie jemand anders braucht.
Im Auto weißt du noch alles. Drei Stunden später erinnerst du dich an die Hälfte — und nicht unbedingt an die wichtige.
Aufgeschrieben wird es meist gar nicht. Wenn ein Kollege sie braucht, muss er dich fragen.
Du hast kein schlechtes Gedächtnis. Der Aufschreibmoment kommt zu spät: Zwischen Gespräch und Schreibtisch liegen Stunden, in denen das Wissen zerfällt. Wer im Auto zwei Minuten spricht, verliert nichts — er braucht nur jemanden, der daraus ein Protokoll macht.
Du sprichst nach dem Termin kurz ein, was war — so, wie du es einem Kollegen erzählen würdest. Daraus entsteht ein strukturiertes Protokoll mit Aufgaben, das automatisch beim richtigen Kunden und Projekt landet. Privates wird getrennt und landet nicht im Firmenkontext.
Nichts geht mehr verloren, und kein Abend geht mehr für Protokolle drauf. Dein Team weiß, was besprochen wurde, ohne dich zu fragen.
Muss ich strukturiert sprechen? Nein. Rede so, wie du es einem Kollegen erzählen würdest.
Was ist mit Privatem, das nebenbei zur Sprache kommt? Das wird getrennt und landet nicht im Firmenkontext. Uneindeutiges wird zurückgestellt, nicht geraten.
Kann ich das auch für Baustellen oder Besichtigungen nutzen? Ja, überall dort, wo du unterwegs bist und danach etwas festhalten musst.
Brauche ich dafür ein bestimmtes Gerät? Ein Handy reicht.
Schreib mir, wie viele Außentermine du in der Woche hast und was danach dokumentiert werden müsste. Ich sage dir, wie der Weg vom Einsprechen bis zur Ablage aussieht. Ich melde mich innerhalb von 24 Stunden persönlich.
